Videostatements – „Darum sind wir Dekadepartner!"
Alle relevanten Akteure Deutschlands bündeln ihre Kräfte im Kampf gegen den Krebs. Zusammen gestalten diese Partner die Dekade gegen Krebs. Hier berichten Vertreterinnen und Vertreter der Partner, warum sie sich für die Dekade engagieren.
Professor Michael Baumann (DKFZ): „Enorme Fortschritte gemacht“
„Krebserkrankungen werden weltweit ansteigen“, befürchtet Michael Baumann, Vorstand des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg. Um die Krankheit noch besser verstehen zu können, braucht es Forschung. Früherkennung ist für ihn der Schlüssel, um Menschen zielgerichteter behandeln zu können.
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Michael Hallek, (DGHO): „Ein sehr gut gedachtes Werkzeug“
Keine Innovation ohne Investition – diese Feststellung ist Michael Hallek besonders wichtig. Hallek ist Direktor der Klinik I für Innere Medizin an der Universität zu Köln und Geschäftsführender Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO). Wenn die Politik hierfür den Mut aufbringt, wie er hofft, hilft dies am Ende nicht nur den Patientinnen und Patienten, sondern auch dem Forschungsstandort Deutschland.
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Wolfgang Knauf, (BNHO): „Ein Impuls für die Forschungslandschaft“
Wolfgang Knauf, Vorsitzender des Bundesverbandes der Niedergelassenen Hämatologen und Onkologen in Deutschland, betont die Rolle der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte außerhalb der Ballungszentren für die Bekämpfung der Krankheit. Dabei sieht er sehr wohl die Fortschritte in den letzten Jahrzehnten und sagt: „Das stimmt mich optimistisch.“
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Hagen Pfundner, Vorstand Roche Pharma AG: „Wir sind aufeinander angewiesen“
Daten, Technologien, Innovationen, Serviceleistungen – all dies ist der Anteil, den sein Unternehmen zur Dekade gegen Krebs beisteuern kann, sagt Hagen Pfundner, Vorstand Roche Pharma AG. „Aber nur, wenn wir kooperieren“, fügt er hinzu. Vor allem die Politik hat in diesem Zusammenspiel eine besondere Rolle: bei der Gestaltung der Rahmenbedingungen.
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Professor Olaf Ortmann (DKG): „Versorgung verbessern“
„Das Wichtigste ist Kooperation“, sagt Olaf Ortmann, Vorstandsmitglied der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG), und meint damit alle, die in Krebsforschung und -behandlung involviert sind. Innovative Forschung sollte in Krebszentren umgesetzt werden, so Ortmann weiter, damit sie ankommt, wo sie hingehört: bei den Patientinnen und Patienten.
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Dr. Doris Pfeiffer (GKV-Spitzenverband): „Erkrankung, die behandelt werden kann“
„Die Studienlage für neue Medikamente in der Krebsbehandlung ist leider schlecht“, bemängelt Doris Pfeiffer, Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen. Sie wünscht sich von der Forschung bessere Daten, um die Wirksamkeit der Arzneimittel abschätzen zu können.
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Jan Geißler, Patvocates GmbH
„Ich halte die Patientenpartizipation für extrem wichtig. Patienten wissen genau was sie brauchen“, sagt Jan Geißler, Geschäftsführer der Patvocates GmbH. Er will mit seiner Erfahrung und seinen Ideen dazu beitragen, dass im Rahmen der Dekade gegen Krebs die Lücke zwischen den Patientenbedürfnissen und dem, was in der Forschung passiert, geschlossen werden kann.
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